Telefonbetrüger im Doppelpack erfolgreich

(ots)

Lüneburg – Parfümdiebin gestellt

Am Nachmittag des 21.06. wurden diverse Parfümflaschen in einem Geschäft in der Großen Bäckerstraße entwendet. Hierbei wurde die 32-jährige Diebin durch den Ladendetektiv beobachtet und angesprochen. Der Wert des Diebesgutes lag bei über 700 Euro. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.

Lüneburg – Randalierer verletzt sich schwer

Am Abend des 21.06. zerstörte eine männliche Person gegen 20:30 Uhr vor einer Eingangstür einer Gärtnerei in der Straße Vor dem Neuen Tore zwei Brunnen. Dies wurde durch Zeugen beobachtet, welche dann die Polizei alarmierten. Darauf flüchtete der Täter über einen Zaun auf ein weiteres Grundstück. Durch Polizeibeamte konnte der 25-jährige Verursacher im Nahbereich angetroffen werden. Es wurde festgestellt, dass dieser sich bei seinem Fluchtversuch schwer verletzte, sodass er im Klinikum behandelt werden musste. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab mehr als 2,4 Promille. Es entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro.

Lüneburg – Verkehrsunfallflucht nach Zusammenstoß – Zeugenhinweise

Am frühen Abend des 21.06. kam es auf der Artlenburger Landstraße / Auffahrt B4 Richtung Süden zu einem Verkehrsunfall. Ein bisher unbekannter Fahrzeugführer befuhr die Artlenburger Landstraße Richtung Lüneburg und bog an der AS Adendorf nach rechts auf die B4 in Fahrtrichtung Süden ab. Im dortigen Auffahrtsbereich befindet sich ein Fahrradweg auf welchem sich ein 80-jähriger Pedelec-Fahrer befand. Der Fahrzeugführer kollidierte mit dem Pedelec, wodurch dieser stürzte und sich leicht verletzte. Der Verursacher flüchtete im Anschluss unerkannt.

Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-83062215, entgegen.

Adendorf/Bardowick – Erneut Telefonbetrug zum Nachteil zweier Seniorinnen – Zeugen gesucht

In der vergangenen Woche kam es im Landkreis Lüneburg gleich zu zwei Taten zum Nachteil von Senioren. Bereits am 16.06. erhielt eine 84-jährige Adendorferin einen Anruf von einem falschen Polizeibeamten. Dieser suggerierte ihr, dass man Bankmitarbeiter im Verdacht habe Betrügereien zu begehen und sie deswegen die Hilfe der 84-Jährigen benötigen würden. Im Verlaufe mehrerer Tage übergab die Seniorin Geld an fremde Personen, da diese ihr abgehobenes Geld angeblich auf Echtheit überprüfen wollten. Der Übergabeort am Vormittag des 14.06. war im Bereich der Neuapostolischen Kirche in der von-Stauffenberg-Straße in Adendorf. Am 17.06. erfolgte eine erneute Übergabe an derselben Örtlichkeit, gegen 10:30 Uhr.

Am 17.06. gegen 14:30 Uhr kontaktierten Unbekannte über das Telefon eine 86-jährige Bardowickerin. Diese wurde durch eine angebliche Staatsanwaltschaft kontaktiert, im weiteren Gesprächsverlauf kam es dann mit der Begründung von Kautionskosten für eine Festnahme zu Geldforderungen. Die 86-Jährige glaubte den Betrügern am Telefon und übergab in unmittelbarer Nähe zum St. Peter und Paul Dom in Bardowick Bargeld und Schmuck. Bei beiden Taten liegt der Gesamtschaden bei mehreren zehntausend Euro.

Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen nehmen die Polizeidienststellen Adendorf, Tel. 04131-854010, und die Polizeidienststelle Bardowick, Tel. 04131-799400, entgegen.

Die Polizei mahnt abermals und warnt vor den Anrufen „falscher Polizeibeamter“:

EIN GESUNDES MISSTRAUEN IST KEINE UNHÖFLICHKEIT! Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl

Bei diesen Anrufen erscheint oft die „110“ auf dem Display der Opfer, um Seriosität vorzutäuschen und Vertrauen zu erschleichen. Anstatt der 110 könnte aber auch eine andere örtliche Telefonnummer zu sehen sein. Die Täter manipulieren technisch die Anzeige der Telefonnummern ihrer Opfer mit dem sogenannten „Call-ID-Spoofing“. Die Betrüger fordern mit verschiedensten Begründungen dazu auf, Geld- und Wertgegenstände aus Haus oder Wohnung, aber auch von der Bank, an vermeintliche Polizisten oder Kurier zu übergeben. Eine Taktik wäre z. B., dass dem Opfer erklärt wird, dass alle Wertsachen zu Sicherheit abgegeben werden müssen, da demnächst ein Wohnungseinbruch geschehen wird – die Polizei wisse das aus Ermittlungsarbeiten. Die Zielgruppe der Betrüger sind meist ältere Menschen. Sie werden mit Hilfe des Telefonbuchs bzw. der enthaltenen Vornamen dieser Altersgruppe zugeordnet.

Tipps zum Schutz vor Telefonbetrug:

   -	Die Polizei ruft niemals unter der Telefonnummer 110 an!
   -	Bei Gesprächen dieser Art "misstrauisch" sein. Im Zweifel die Polizei unter der Telefonnummer 110 selbst anrufen und den Vorfall mitteilen (keine Wahlwiederholung verwenden und bitte Telefon für einige Sekunden aufgelegt lassen, damit die vorherige Verbindung korrekt getrennt wird)!

– Die Polizei fordert niemals Geldbeträge bzw. Wertgegenstände am Telefon ein!

– Informationen über finanzielle oder familiäre Verhältnisse niemals am Telefon mitteilen!

   -	Nicht am Telefon unter Druck setzen lassen
   -  Gespräch sofort beenden!
   -  Fremden Personen niemals Geldbeträge oder Wertgegenstände 
      übergeben

oder diese an einem vorgegebenen Ort deponieren!

– Über Telefonprovider persönliche Datensätze aus dem Telefonbuch (Online und Druck) löschen lassen

   - Täter suchen hier gezielt nach Namen vermeintlich älterer 
     Menschen!
   -	Wenn möglich, Vertrauensperson

hinzuziehen

Bardowick – Spiegelklatscher auf der Brücke über der A39 – Zeugenhinweise

Am Abend des 21.06. kam es auf dem Vögelser Weg zu einem Verkehrsunfall. Der 32-jährige Fahrer eines Pkw Ford befuhr den Vögelser Weg in Richtung Ortsmitte. Eine 58-Jährige kam diesem in Höhe der dortigen Brücke mit einem Pkw VW entgegen. Im Vorbeifahren kam es zur Berührung der Fahreraußenspiegel, sodass diese beschädigt wurden und ein Sachschaden von mehreren hundert Euro entstand.

Zeugen zu dem Unfall melden sich bitte bei der Polizeistation Bardowick, Tel. 04131-799400.


Kontaktdaten:

Polizeiinspektion
Lüneburg-Lüchow-Dannenberg-Uelzen
Auf der Hude 1
21339 Lüneburg
0 41 31 / 83 06 -0
pd-lg.polizei-nds.de

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