Dachstuhlbrand in Bavendorf

Bericht: © Andreas Bahr / Pressesprecher Kreisfeuerwehr

Bei Ankunft der Einsatzkräfte stand der Dachstuhl bereits bis zur Hälfte in Brand. Einsatzleiter Olaf Wildung steuerte sofort die gezielten Maßnahmen zur Brandbekämpfung und forderte zusätzlich die Drehleiter aus Bleckede an.

Erleichtert wurde die Meldung aufgenommen, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden. Auf Grund der Gefahrensituation konnte vorerst nur eine Brandbekämpfung von außen stattfinden, dazu wurde unter anderem das Dach mit Einreißharken geöffnet und die Brände gezielt mit Wasser bekämpft. Dabei wurden gezielt Schläuche mit einem kleinen Durchmesser genutzt, sogenannte „D“-Schläuche. Durch den geringen Durchmesser wird weniger Wasser abgegeben und somit die Wasserschäden im Gebäude geringer gehalten.

Gegen 6.10 Uhr konnte die Meldung „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden und fast zeitgleich kam die Rückmeldung, dass die Avacon das Haus stromlos geschaltet hat. Über Steckleitern öffneten mehrere Trupps unter Atemschutz das Dach, so dass dieses am Ende fast komplett abgedeckt war.

Parallel kümmerte sich der Samtgemeindebürgermeister Norbert Meyer um eine Unterkunft für die jetzt obdachlosen Familien – bereits vor Ende des Einsatzes hatten sie eine Unterkunft für die nächste Zeit.

Um 8.06 Uhr konnte dann endgültig „Feuer aus, Beginnen mit Nachlöscharbeiten“ an die Einsatzleitstelle gemeldet werden. Vorher wurde bereits die Feuerwehrtechnische Zentrale darüber informiert, dass diese vor Ort die benutzten Schläuche und Atemschutzgeräte wechselt.

Insgesamt konnte der Dachstuhl nicht gerettet werden, aber das Erdgeschoss konnte vor dem Brand gerettet werden.

Eingesetzte Kräfte/Fahrzeuge:

Feuerwehr: 106 Einsatzkräfte der Feuerwehren Wendhausen, Reinstorf, Radenbeck, Holzen, Süttorf, Neetze, Thomasburg, Bavendorf, Bleckede

Die Polizei und der Rettungsdienst waren jeweils mit einem Fahrzeug und zwei Personen vor Ort.