Unter erleichterten Voraussetzungen haben Unternehmen Anspruch auf Kurzarbeitergeld, wenn mindestens zehn Prozent der Beschäftigten von einem Arbeitsentgeltausfall von mehr als zehn Prozent betroffen sind. Zudem werden Sozialversicherungsbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden ab 1. Januar 2022 pauschaliert in Höhe von 50 Prozent erstattet – bis Jahresende erfolgt die volle Erstattung der Beiträge. Bis Ende März nächsten Jahres kann unter bestimmten Voraussetzungen längstens 24 Monate Kurzarbeitergeld bezogen werden.

„Kurzarbeitergeld hat in den vergangenen Monaten wertvolle Dienste geleistet“, hebt Kerstin Kuechler-Kakoschke, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen, hervor. Gleichzeitig empfiehlt sie Unternehmen, die Kurzarbeit in Anspruch nehmen, zu prüfen, ob Ausfallzeiten für die Qualifizierung der Beschäftigten genutzt werden können. „Kurzarbeit schließt Qualifizierung nicht aus und wir können Weiterbildungen bis hin zum Berufsabschluss mit interessanten Förderungen begleiten“, so die Arbeitsmarktexpertin. Unternehmen, die mehr darüber erfahren möchten, können sich an ihre Ansprechperson im Arbeitgeber-Service wenden und beraten lassen.

Weitere Informationen zum Kurzarbeitergeld gibt es online unter www.arbeitsagentur.de/kurzarbeitergeld. Fragen beantwortet auch der Arbeitgeber-Service vor Ort in Buchholz, Lüchow, Lüneburg, Uelzen und Winsen unter der kostenfreien Rufnummer 0800 45555 20. Im Internet können die Unterlagen unter www.arbeitsagentur.de/kurzarbeitergeld-dokumente-hochladen übersandt werden.


Kontaktdaten:

Agentur für Arbeit
An den Reeperbahnen 2
21335 Lüneburg

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