Von dem Ausfall der Übungsdienste waren nicht nur die einzelnen Ortsfeuerwehren betroffen, sondern auch die Zusammenschlüsse dieser in der Kreisfeuerwehrbereitschaft. So übte der ÖL-Abwehrzug des Landkreises am 24.09.2021 auch erstmalig seit dem Lockdown wieder.

Angenommene Lage: Auf der Elbe in Hohnstorf – höhe Schulweg, ist ein Boot havariert – es treten Betriebsstoffe aus.

Hier kommt nun der ÖL-Abwehrzug der Kreisfeuerwehr Bereitschaften in Lüneburg zum Einsatz. Mittels ÖL-Sperre wird versucht die auslaufenden Stoffe gezielt zu lenken und einzufangen, um sie dann von einer Spezialfirma abpumpen zu lassen und somit einen Schaden für das Gewässer abzuwehren.

Die ÖL-Sperre wird so ziemlich bei allen Feuerwehren geübt, an denen ein Fluss oder größeres Gewässer im Einsatzgebiet ist. Allerdings erfordert eine Öl-Sperre auf einem Fluss wie der Elbe ein deutlich höheres Maß an Koordination, Material und Personal. Die Breite der Elbe sowie die Fließgeschwindigkeit machen das Legen einer ÖL-Sperre weitaus schwieriger als z.B. in der Ilmenau.
Die Feuerwehren aus Artlenburg, Breeze, Hohnstorf und Walmsburg übten das Kranen der Boote, Legen der ÖL-Sperre und führen der Sperre mittels Scherrbrett.

Insgesamt dauerte die Übung ca. 1 1/2 Stunden an und wurde kurz nach Einbruch der Dunkelheit erfolgreich beendet.


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21394
Kirchgellersen |
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