Positiver Ausblick trotz herausfordernder Wirtschaftsphase: Die Jahreshauptversammlung des Arbeitgeberverbandes Lüneburg-Nordostniedersachsen konnte in diesem Jahr zwar coronakonform aber doch in Präsenz stattfinden.

„Endlich wieder eine Begegnung in Präsenz“ mit diesen Worten begrüßte Volker Meyer, Präsident des Arbeitgeberverbandes Lüneburg-Nordostniedersachsen e.V., die Gäste der diesjährigen Hauptversammlung. Zwar ließ in der Ritterakademie eine „Bestuhlung auf Abstand“ die übliche Teilnehmerzahl noch nicht zu, doch war die Freude über ein reales Miteinander deutlich spürbar. Die positive Stimmung konnte dennoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine „Entfesselung der Wirtschaft“, wie Meyer es nannte, nach überstandenem Krisenjahr noch nicht in Sicht sei.

Mit Skepsis sah der Geschäftsführer der Heinrich Meyer Werke Breloh auch der bevorstehenden Bundestagswahl entgegen: „Das Zurückfahren der Fördermittel darf nicht bedeuten, die Unternehmen mit zusätzlichen Steuern und Abgaben zu belasten, wie es einigen Wahlprogrammen zu entnehmen ist. Hier sind wir als Arbeitgebervertreter gefragt, den zukünftig gewählten Parteien zu vermitteln, was praxisnahe Politik bedeutet.“ Zudem werde in Deutschland zu viel darüber diskutiert, wie wir Geld verteilen, zitierte Meyer den Präsidenten der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) Reiner Dulger. “Wir sollten uns besser fragen, wo es herkommt. Unsere Unternehmen müssen das Geld verdienen können, von dem wir in Zukunft leben wollen.“


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