Der Fahrer eines Ford Tourneo (Kleintransporter) kam aus unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden LKW.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fahrer des Ford schwerverletzt und war im Fahrzeug eingeklemmt. Der Fahrer des LKW konnte sich selbst aus dem Fahrzeug retten.

Da zum Zeitpunkt der Alarmierung von zwei eingeklemmten Personen ausgegangen wurde, alarmierte die Leitstelle Lüneburg neben dem Rettungsdienst aus Lüneburg mit RTW’s und NEF, noch den Rettungshubschrauber aus Uelzen.

Die Fahrerkabine des Ford war so sehr verzogen, dass sich die Rettung des Fahrers als sehr schwierig gestaltete, neben dem Einsatz von Rettungsschere und Spreizer, mussten zusätzlich noch hydraulische Stempel eingesetzt werden, um die Fahrerkabine auseinander zu drücken, damit der Verletzte so schonend wie möglich aus dem Fahrzeug gerettet werden konnte, in der Zwischenzeit kümmerte sich ein Rettungsteam um den verletzten LKW-Fahrer.

Nach dem Fahrer des Kleintransporters aus dem Fahrzeug geholt wurde, kümmerten sich Notarzt und Rettungsdienstpersonal um den Schwerverletzten. Dieser wurde für den Transport mit dem Rettungshubschrauber und zur Schmerzbekämpfung in Narkose versetzt und anschließend in das Universitätskrankenhaus nach Hamburg Eppendorf geflogen.

Der LKW- Fahrer wurde mit dem Rettungswagen in das Klinikum nach Lüneburg gefahren.

Die K28 war während der gesamten Rettung der Verletzten und der Bergung des LKW’s vollgesperrt. Die Straßenmeisterei war ebenfalls vor Ort, da aus dem LKW große Mengen Öl und Dieselkraftstoff ausgeflossen waren und ins angrenzende Erdreich gesickert waren. Nach ersten Schätzungen der Straßenmeisterei müssen rund 15 Kubikmeter verunreinigtes Erdreich abgetragen werden.


Kontaktdaten:

Feuerwehr Ostheide
21397 Barendorf
feuerwehr-ostheide.de

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