In den kommenden Monaten werden viele junge Menschen ihre Ausbildung abschließen. Dies ist eine gute Möglichkeit, junge Fachkräfte ins Unternehmen zu holen oder an sich zu binden, darauf weist die Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen hin.

Auch Betriebe, die kurzarbeiten und ihre Auszubildenden nach Abschluss der Ausbildung übernehmen möchten, können dies tun. Für die monatliche Abrechnung des Kurzarbeitergeldes geben die Betriebe lediglich ergänzend eine Erklärung ab. Aus dieser muss hervorgehen, dass sich die Gesamtzahl der Beschäftigten erhöht hat, weil sie Auszubildende übernommen haben. Nachwuchskräfte, die nach der Ausbildung oder einem Studium übernommen werden, können vom ersten Tag an in die Kurzarbeit einbezogen werden.

Neue Ausbildungsverträge können Unternehmen, die Kurzarbeitergeld angezeigt haben, ebenfalls jederzeit schließen. Einer Zustimmung der Agentur für Arbeit bedarf es nicht. Gleiches gilt, wenn ein Auszubildender während der Lehrzeit aus einem anderen Betrieb übernommen wird.

„Unternehmen, die ausbilden, handeln vorausschauend für ihre Zukunft“, so Kerstin Kuechler-Kakoschke, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen, „Die Themen Fachkräftemangel und demografischer Wandel werden derzeit noch durch die Corona-Pandemie überlagert, aber die künftigen Herausforderungen, die damit einhergehen, verschwinden nicht“. Sie empfiehlt daher den Unternehmen, Ausbildung und Fachkräfte nicht aus den Augen zu verlieren. Unterstützung erhalten Betriebe beim Arbeitgeber-Service der örtlichen Arbeitsagenturen telefonisch unter 0800 4 5555 20 oder per E-Mail an lueneburg-uelzen.arbeitgeber@arbeitsagentur.de.


Kontaktdaten:

Agentur für Arbeit
An den Reeperbahnen 2
21335 Lüneburg

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