(ots)

Lüneburg: Corona-Verstöße

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es zu Corona-Verstößen im Innenstadtbereich. Zum einen feierten am späteren Abend in einem Kellerraum einer Bar insgesamt sechs Personen mit lauter Musik und ohne Mundschutz, zudem wurden Abstände nicht eingehalten. Zum anderen saßen in der Nacht zwei Paare in einem Restaurant und konsumierten zusammen alkoholische Getränke. Beide Zusammenkünfte wurden aufgelöst und Ordnungswidrigkeitenanzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz gegen alle Personen wegen Verstoßes gegen die aktuelle Corona-Verordnung eingeleitet.

Scharnebeck: Menschenansammlung am Inselsee

Am Samstagnachmittag wurde der Polizei Lüneburg gemeldet, dass sich am Inselsee in Scharnebeck eine sehr große Anzahl an Personen aufhalten würde und dort unter anderem Glühwein verkauft werde. Bei einer anschließenden Überprüfung konnte die zuerst eintreffende Streifenwagenbesatzung ca. 500 Personen vor Ort feststellen. Aus dem dortigen Kiosk heraus wurden unter anderem heiße Getränke und Würstchen verkauft, welche auch dort im unmittelbaren Nahbereich des Kiosk auf Sitzbänken verköstigt wurden. Eine Vielzahl an Personen befand sich auf der nicht freigegebenen Eisfläche des Inselsees. Auf Grund der derzeitigen Corona-Situation und gefahrenabwehrenden Gründen musste der Eisbetrieb untersagt werden und die Personen, welche den Anweisungen Folge leisteten, haben anschließend nach und nach das Gelände verlassen. Soweit möglich wurden Personalien festgestellt und auf Corona-Verstöße hingewiesen. Gegen den Kiosk-Betreiber wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz wegen Verstoßes gegen die aktuelle Corona-Verordnung eingeleitet. Die Polizei weist darauf hin, dass Menschenansammlungen in der derzeitigen Corona-Lage möglichst zu vermeiden sind. Des Weiteren wird vor einem Betreten von nicht freigegebenen Eisflächen gewarnt, da Lebensgefahr besteht.

Lüneburg: versuchter Einbruch in Friseurgeschäft

Unbekannte versuchten in der Nacht von Freitag auf Samstag in ein Friseurgeschäft in der Innenstadt einzubrechen. Der Versuch eine Tür aufzubrechen misslang, allerdings wurde hierdurch die Tür beschädigt. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg unter der Telefonnummer: 04131 / 8306 22215 entgegen.

Lüneburg: Wegweisung nach häuslicher Gewalt

Am Samstagabend kam es im Stadtteil Kreideberg zu einer häuslichen Gewalt. Die Lebenspartner gerieten in Streit. In der Folge schubsten sie sich und der alkoholisierte Mann (54 Jahre alt) schlug die Frau (43 Jahre alt) ins Gesicht. Durch die körperliche Auseinandersetzung wurden beide verletzt und dementsprechende Strafverfahren gegen beide wegen Körperverletzung eingeleitet. Zudem wurde der Mann der gemeinsamen Wohnung für fünf Tage verwiesen.

Lüneburg: Einbruch in Schmuckgeschäft

Am Samstagabend kam es zu einem Einbruch in ein Schmuckgeschäft in der Kuhstraße. Drei derzeit noch unbekannte Täter, vmtl. Jugendliche, schlugen die Scheibe des Schaufensters ein und entwendeten dort ausgelegte Dekoration. Anschließend flüchteten diese. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg unter der Telefonnummer: 04131 / 8306 22215 entgegen.

Lüneburg: Fahrt unter Drogeneinfluss

Am späten Samstagabend fiel in Lüneburg einer Funkstreife ein Pkw auf, welcher auf der Dahlenburger Landstraße in Schlangenlinien fuhr. Bei einer Überprüfung des 20-jährigen männlichen Fahrers wurde zwar keine Alkoholbeeinflussung festgestellt, jedoch Auffälligkeiten bei den durchgeführten motorischen Tests. Da der Fahrer nicht in der Lage war eine Urinprobe abzugeben wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Zudem wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen ihn eingeleitet.

Nachtrag:

Scharnebeck: Weiterer Einsatz am Inselsee

Am heutigen Sonntag ist es am Mittag zu einem weiteren Einsatz am Inselsee gekommen, welcher derzeit auch noch andauert. Eine Vielzahl an Menschen suchen das Gelände auf und betreten die nicht freigegebene Eisfläche, obwohl nach dem gestrigen Einsatz von der Gemeinde Scharnebeck Hinweisschilder an den Zugängen zum Gelände angebracht wurden, welche das Betreten der Eisfläche verbieten. In der Spitze sind bislang ca. 250 Personen vor Ort gewesen. Es müssen mehrfach und wiederkehrend Aufforderungen ausgesprochen werden, um die auf dem Eis befindlichen Personen dazu zu bewegen, dieses zu verlassen. In der Regel verhalten sich die Personen nach der Ansprache aber kooperativ. Des Weiteren wird die Einhaltung der Corona-Verordnung überprüft. Die Polizei weist nochmals darauf hin, dass Menschenansammlungen in der derzeitigen Corona-Lage möglichst zu vermeiden sind. Des Weiteren wird ausdrücklich vor einem Betreten von nicht freigegebenen Eisflächen gewarnt, da Lebensgefahr besteht. Hier sind insbesondere die Erwachsenen gefordert, ein Vorbild für die Kinder und Jugendlichen zu sein und nicht sich und andere in Gefahr zu bringen.


Kontaktdaten:

Polizeiinspektion
Lüneburg-Lüchow-Dannenberg-Uelzen
Auf der Hude 1
21339 Lüneburg
0 41 31 / 83 06 -0
pd-lg.polizei-nds.de

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