In den Sommermonaten entspannte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt etwas und einige Unternehmen in den Landkreisen Harburg, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg und Uelzen konnten die coronabedingte Kurzarbeit beenden. Wegen des aktuellen „Lockdowns light“ stellt sich in vielen Betrieben wieder Arbeitsausfall ein. Die Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen weist darauf hin, dass wenn die Kurzarbeitspause drei Monate oder länger gedauert hat, die im Frühjahr gestellte Anzeige erlischt. Unternehmen müssen daher unverzüglich schriftlich oder elektronisch eine erneute Anzeige stellen.

Unternehmen, die vom Teil-Lockdown betroffen sind und die von der Bundesregierung beschlossene Umsatzausfallentschädigung beantragen, können auch im Monat November 2020 Kurzarbeitergeld nach den bisherigen gesetzlichen Regelungen erhalten. Bei der Berechnung der Umsatzausfallentschädigung wird das Kurzarbeitergeld allerdings angerechnet. Kurzarbeitergeld und Ausfallentschädigung werden also nicht addiert.

Kurzarbeitergeld kann für 12 Monate bezogen werden. Um die Auswirkungen der CoronaVirus-Pandemie abzudämpfen, wurde die Bezugsdauer der Lohnersatzleistung nun für Betriebe, die schon vor dem 31. Dezember 2020 in Kurzarbeit gegangen sind, auf maximal bis zu 24 Monate verlängert, längstens aber bis zum 31. Dezember 2021.

Weitere Informationen zum Kurzarbeitergeld gibt es online unter . Fragen beantwortet auch der Arbeitgeber-Service vor Ort in Buchholz, Lüchow, Lüneburg, Uelzen und Winsen unter der kostenfreien Rufnummer 0800 45555 20. Im Internet können die Unterlagen hier
übersandt werden.

Kontaktdaten:

Agentur für Arbeit
An den Reeperbahnen 2
21335 Lüneburg