Die von der Stadtverwaltung beauftragte Spezialfirma für Kampfmittelbergung aus Hamburg untersucht seit Ende September 2019 die rund 3.000 Quadratmeter des Schlossgrabens. Bisher wurden ca. 1.400 Quadratmeter sondiert und von Kampfmitteln befreit. Gefunden wurden bis jetzt neben diverser Munition auch eine Pistole, ein Gewehr, eine US-Handgranate und 8 britische Handgranaten, davon eine mit Phosphor.

Nach Einschätzung durch die beauftragte Spezialfirma werden die Sondierungsarbeiten voraussichtlich noch bis Weihnachten 2019 andauern. Daher bleibt der Schlosspark weiterhin gesperrt und darf erst nach der offiziellen Freigabe nach Beendigung der Sondierungsarbeiten wieder betreten werden. Der Schlosshof und das Schloss mit seinen Ausstellungen sind jedoch weiterhin zugänglich.

Durch die langanhaltende Trockenheit ist der Graben um das Bleckeder Schloss weitestgehend ausgetrocknet. Dadurch kamen am Sonntag, 25. August, sowie am Montag, 02. September, mehrere Phosphorhandgranaten im Schlossgraben mit Sauerstoff in Kontakt, wodurch gefährliche Gase freigesetzt wurden. An beiden Tagen wurden die Kampfmittel aus dem zweiten Weltkrieg vom Kampfmittelbeseitigungsdienst geborgen und zur Vernichtung nach Munster transportiert.

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