„Der Arbeitsmarkt hat sich durch die Arbeitnehmerfreizügigkeit für EU-Bürger vielfältig entwickelt“, so Kerstin Kuechler-Kakoschke, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen, „Über Grenzen hinweg hat sie die EU zu einem gemeinsamen Wirtschaftsraum entwickelt. Gerade im Hinblick auf den Fachkräftebedarf werde wir auch künftig auf qualifizierte Beschäftigte aus der EU angewiesen sein“.

Die Arbeitnehmerfreizügigkeit ist das Recht jedes EU-Bürgers, seinen Arbeitsplatz innerhalb der Staatengemeinschaft frei zu wählen. Insgesamt waren zum Stichtag Ende Juni 2018 68.479 Einwohner des Landkreises sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Zu den fünf am stärksten vertretenen EU-Nationen gehören Polen (561 Beschäftigte), Rumänien (228 Beschäftigte), Italien (159 Beschäftigte), Kroatien (84 Beschäftigte) sowie Bulgarien (82 Beschäftigte). Gut 70 beschäftigte Einwohner gab es mit britischem Pass. Die Perspektive für diese Personen war zuletzt ungewiss, da diese vom möglichen EU-Austritt Großbritanniens beeinflusst wird.

Die Bundesagentur für Arbeit ist Mitglied des Bündnisses „Niedersachsen für Europa“ und bekennt sich in diesem Rahmen zu den gemeinsamen Werten und Zielen in einem geeinten Europa.

Hinweis: Datengrundlage sind sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nach Wohnort. Sie haben ihren Wohnort im Landkreis, der Arbeitsort kann, muss aber nicht damit identisch sein.

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