Europäische symphonische Musik trifft auf koreanische Kammermusik: Am 02. Februar 2019 um 20 Uhr findet das dritte Konzert der diesjährigen Reihe „StadtRaumKlang“ im Foyer des Libeskind-Auditoriums statt. Es spielen die Lüneburger Symphoniker unter der Leitung von Generalmusikdirektor Thomas Dorsch. Auf dem Programm stehen „Engel in Flammen“ von Isang Yun, Dmitri Schostakowitschs „Sinfonie No. 5 d-Moll“ sowie koreanische Kammermusik. Zu erleben sind Sopranistin Franka Kraneis, ein Damenchor des Theater Lüneburg sowie die Musikerinnen Sun-Min Lee und Bo-Sung Kim an klassischen koreanischen Instrumenten. Es moderiert Prof. Frank Böhme. Meister Shin-Gyu Kang, Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft Hamburg e.V., und seine Schüler zeigen während des Konzertes die Kunst des Taekwondo. Ein Kalligraphie-Stand ergänzt das Programm dieses besonderen Konzertabends im architektonisch beeindruckenden LibeskindGebäude. Das Konzert findet in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kunst, Musik und ihre Vermittlung (IKMV) der Leuphana Universität Lüneburg statt und wird durch das Förderprogramm „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“ ermöglicht. Tickets sind an der Kasse des Theater Lüneburg erhältlich sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Die Symphonik Isang Yuns zeigt, wie sich der Samen traditioneller koreanischer Musik vor dem Hintergrund der europäischen symphonischen Tradition entfaltet. Dem gegenüber steht Dmitri Schostakowitschs Sinfonie, die sein erstes „regimekonformes“ Werk war und gleichzeitig einen Meilenstein für seine Bekanntheit markiert – in Zeiten des sozialistischen Realismus. Dieser hat seinen Ursprung 1932 in der berühmt-berüchtigten Losung Stalins an 40 ausgewählte Moskauer Schriftsteller: „Unsere Panzer sind wertlos, wenn die Seelen, die sie lenken müssen, aus Ton sind. Deshalb sage ich: Die Produktion von Seelen ist wichtiger als die von Panzern … Und deshalb erhebe ich mein Glas auf euch, Schriftsteller, auf die Ingenieure der Seele.“ Doch was bedeutete dies für die Künstler? Dieser Frage geht das Konzert nach.

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