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Neue Tanz-Theater-Welten entdecken: Besuch in der Kulturfabrik Kampnagel

2019-01-07T19:57:45+01:007. Januar 2019|Kategorien: Theater Lüneburg|Tags: , , , |0 Kommentare

Durch die großzügige Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes durch den Fonds „Doppelpass“ ist das Theater Lüneburg gemeinsam mit der Kulturfabrik Kampnagel in Hamburg, dem „Hebbel am Ufer“ in Berlin und dem freien Choreographen Josep Caballero für zwei Spielzeiten Partner bei einem besonderen Projekt: „Queere Kreuzzüge“ erforscht mit den Mitteln des Musik- und Tanztheaters Fragen nach der Vielfalt menschlicher, gerade auch sexueller Identitäten. Zum Auftakt wird am 09.Februar eine Tanz-Expedition inklusive Bustransfer nach Hamburg angeboten. Die Mitreisenden besuchen eine Probe der Produktion MELANCHOLÍA, die im April auf der Jungen Bühne T.3 zu erleben sein wird. Außerdem gibt es ein Gespräch mit den Künstler*innen und eine Führung durch die Kulturfabrik Kampnagel. Den Abschluss der Expedition bildet, ebenfalls auf Kampnagel, der Besuch der Produktion ORATORIUM der freien Berliner Gruppe She She Pop. Bereits im Bus wird Chefdramaturg Friedrich von Mansberg Einblicke in das Projekt geben. Abfahrt ist um 14 Uhr am Theater, Rückkehr gegen 23 Uhr. Tickets für 25 € sind an der Theaterkasse erhältlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

MELANCHOLÍA ist eine Tanztheater-Performance, die auf der Basis von Händels Oper JULIUS CAESAR entsteht und Händels Musik mit elektronischen Elementen kombiniert. Der Vorverkauf für die Vorstellungen am 11.04.19 (10 und 20 Uhr) sowie 12.04.19 (20 Uhr) auf der Jungen Bühne T.3 des Theater Lüneburg hat begonnen.

„She She Pop“ zählen zu den erfolgreichsten Performancegruppen Europas. Mit ihrer aktuellen Arbeit ORATORIUM zerren sie erneut ein Tabu auf die Bühne: Gemeinsam mit dem Chor der Hamburger Delegierten und ihrem Publikum sprechen sie über Eigentum. Schamlos legen sie dabei die eigenen Besitzverhältnisse offen, betrachten die Verteilung der Güter und die damit verbundenen Verwerfungen. Denn: Eigentum verändert das Bewusstsein. Es erteilt Macht über andere, es schließt aus. Man spricht nicht darüber. Nichts ist so konstituierend für die Gesellschaft und das Zusammenleben, nichts wirkt so trennend auf die Gemeinschaft wie privates Eigentum.

Allgemeine Informationen unter www.theater-lueneburg.de

Kontaktdaten:

Theater Lüneburg
An den Reeperbahnen 3
21335 Lüneburg
04131 / 752 - 0
theater-lueneburg.de

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