‚Wiener Blut‘ feiert Premiere im Großen Haus

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Wiener Blut © t&w Andreas Tamme

Eines der beliebtesten und erfolgreichsten Werke des Genres Operette feiert am 16.06. um 20 Uhr Premiere im Großen Haus: „Wiener Blut“ von Johann Strauss (Sohn) in der Inszenierung von Intendant Hajo Fouquet. Stefan Rieckhoff, der zuletzt in Lüneburg „Die Hochzeit des Figaro“ und „Carmen“ ausgestattet hat, zeichnet für das aufwendige und überraschende Bühnen- und Kostümbild verantwortlich. Die Choreographien stammen von Ballettdirektor Olaf Schmidt. Es spielen die Lüneburger Symphoniker unter der Leitung des 1. Kapellmeisters Ulrich Stöcker. Als Graf Balduin von Zedlau ist Karl Schneider zu erleben. Zudem sind der Opern- und der Extrachor sowie die Damen und Herren des Balletts beteiligt. Ein ganz besonderer Gast übernimmt die Rolle des Kapitäns: Waltraud Boehlk, vielen bekannt als langjähriges Mitglied des Theaterkassenteams. Für die Premiere und die zweite Vorstellung zum Saisonabschluss am 24.06. um 15 Uhr sind nur noch Restkarten erhältlich. Ab dem 05.10.2018 steht die temporeiche und lebendige Inszenierung von Hajo Fouquet für zehn weitere Vorstellungen auf dem Programm.

Eigentlich ist Graf Balduin von Zedlau Diplomat und hat eine diplomatische Mission beim Wiener Kongress zu erfüllen. Viel anspruchsvoller ist allerdings die Koordination seiner Liebschaften: Es gilt, seine Gattin Gabriele, die Tänzerin Franziska und die Probiermamsell Pepi auseinander- und voreinander geheimzuhalten. Und natürlich ist das noch nicht alles, denn man verwechselt die eine mit der anderen, und schon ist die Lawine aus Verwicklungen und Intrigen nicht mehr aufzuhalten. Doch im Dreivierteltakt und mit Hilfe von Tanz, Champagner und mancher List wird er es doch wohl richten können?

Ursprünglich hatte Johann Strauss nach dem ZIGEUNERBARON nicht mehr für die Bühne komponieren wollen. Doch dann willigte er ein, aus bereits vorhandenen Walzerkompositionen eine „Pasticcio-Operette“ zu formen, für die Victor Léon und Leo Stein, die Autoren der LUSTIGEN WITWE, das Libretto schrieben. Die Uraufführung am 26. Oktober 1899 erlebte Strauss nicht mehr — seine letzte, gar nicht ganz „echte“ Operette wurde gleichwohl dank der Fülle an Walzermelodien zu einem der beliebtesten und erfolgreichsten Werke dieses Genres.

Kontaktdaten:

Theater Lüneburg
An den Reeperbahnen 3
21335 Lüneburg
04131 / 752 - 0
theater-lueneburg.de

Ergänzende Informationen
WIENER BLUT Operette von Johann Strauss (Sohn), Libretto von Victor Léon und Leo Stein Premiere 16.06.2018 um 20 Uhr / Großes Haus – Restkarten

Musikalische Leitung: Ulrich Stöcker Inszenierung: Hajo Fouquet Bühnen- und Kostümbild: Stefan Rieckhoff Choreographie: Olaf Schmidt

Mit Karl Schneider (Balduin Graf Zedlau), Signe Ravn Heiberg (Gabriele, seine Frau), Franka Kraneis (Franziska Cagliari, Tänzerin), Sarah Hanikel (Pepi Pleininger, Probiermamsell), Alexander Tremmel (Josef, Kammerdiener des Grafen), Ulrich Kratz (Fürst von YpsheimGindelbach), Matthias Herrmann (Kagler), Kirsten Patt (Anna, Stubenmädchen der Cagliari), Steffen Neutze (Fiakerkutscher), Elke Tauber, Astrid Gerken, Dobrinka Kojnova-Biermann (Lori, Lotti, und Lauri), Wlodzimierz Wrobel (Graf Bitowski), Waltraut Boehlk (Kapitän)

Mitglieder des Opern- und des Extra-Chors, Damen und Herren des Balletts Lüneburger Symphoniker

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