Vor 2 Jahren ließ die Samtgemeinde Ilmenau das alte Feuerwehrhaus der Gemeinde Deutsch Evern abreißen, um Platz für einen Erweiterungsbau zu schaffen, der im Hinblick auf die Umstellung zur Ganztagsschule unter anderem die Mensa beherbergen sollte.

Doch weil das zentrale Gebäude der Grundschule in die Jahre gekommen ist – eröffnet wurde sie 1956 – und schon aufgrund des Platzmangels heutigen Ansprüchen längst nicht mehr genügt, hat man sich von seiten der Verwaltung auch Gedanken darüber gemacht, ob ein Neubau der Grundschule nicht sinnvoller ist.

Wie die Landeszeitung in ihrer gestrigen Ausgabe nun berichtet, ist man zu der Überzeugung gelangt, das es sich mehr lohnen würde, in einen Neubau zu investieren, als in einen Umbau des bisherigen Standortes.

Bei der letzten Samtgemeinderatssitzung ist man demzufolge überein gekommen, die Pläne für die Erweiterung nicht weiter zu verfolgen und die geplanten Aufträge mit den Baufirmen aufzuheben.

Das alte Feuerwehrgeräte Haus von Deutsch Evern

Um für den jetzt hinfälligen Bau einer Mensa Platz zu schaffen, wurde das alte Feuerwehrgerätehaus abgerissen

Zum einen würde ein Neubau den laufenden Schulbetrieb nicht stören. Zum anderen ist man der Überzeugung, das selbst nach einer Erweiterung am bisherigen Standort die Schule aufgrund des anhaltenden Zuzugs von Neubürgern auch dann der Platz nicht mehr ausreichen würde.

Doch während man sich in Punkto Neubau so gut wie einig ist, gibt es in Sachen Standort der neuen Schule schon verschiedene Meinungen.

Während Samtgemeinde und ein Großteil des Deutsch Everner Gemeinderates sich für einen Standort in der Nähe des jetzigen Gebäudes aussprechen, plädiert Hans Joachim Danzenbächer als Mitglied des Gemeinderates und des Samtgemeinderates für einen Standort gegenüber dem Netto-Markt.

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