Im Juni hatte die Stadt Bleckede eine Firma aus Melle damit beauftragt, den Zustand der Wirtschaftswege der Stadt Bleckede zu erfassen und eine Prioritätenliste für die Verbesserungen zu erstellen.

Nun ist die Erstellung der Prioritätenliste für Ausbau und Unterhaltung abgeschlossen.

In dieser Prioritätenliste wurden der Investitionsbedarf an Wegen und Brücken im Verhältnis zum Nutzungsverhalten festgestellt. Alle öffentlichen Wege und Wege der Realverbände wurden anhand der jeweiligen Bedeutung und Funktion klassifiziert. Hierbei ging es vor allem um die Frage, welche Wege und Brückenbauwerke sind für die Gemeinden unverzichtbar und haben somit eine hohe Priorität, welche Wege könnten im Standard gesenkt, ökologisch aufgewertet oder sogar komplett aufgegeben werden.

Aber es ging auch um die Frage, welche Wege für die Allgemeinheit entbehrlich und können in die Verantwortung einzelner Interessenten oder Nutzergruppen übergehen.

Diese Fragen sollen nun im Rahmen der Bürgerbeteiligung mit allen Betroffenen Anwohnern besprochen werden. Dafür hat die Stadt im Januar drei Termine einberufen, an denen man mit den betroffenen Bürgern in den Austausch gehen möchte.

Für das Gebiet Neu Bleckede, Neu Wendischthun, Bleckede, Breetze, Bleckeder Moor und Garze findet die Veranstaltung am kommenden Dienstag um 19 h im Sitzungssaal des Rathauses statt.

Am 30. Januar ist – ebenfalls um 19 h – ein Treffen für die betroffenen Anwohner in Walmsburg, Reeßeln, Alt Garge, Barskamp, Göddingen und Nindorf im Gemeindehaus Barskamp anberaumt.

Für die Orte Wendewisch, Garlstorf, Brackede, Radegast, Vogelsang, Karze und Rosenthal ist der Termin einen Tag später, am 31. Januar um 20 h im Dörfergemeinschaftshaus Garlstorf.

In den Veranstaltungen wird das entsprechende Wegenetz betrachtet, Anregungen und Fragen können ausführlich besprochen werden.

Die Stadt Bleckede weist drauf hin, das an den jeweiligen Terminen ausschließlich die angegebenen Wegenetze besprochen werden.

Im Anschluss an die Termine können sich die Bürger in einem transparenten Beteiligungsverfahren in die Planung einbringen.