Feuerwehr Hohnstorf/Elbe weiht neues Gerätehaus ein

Mehr Platz für Gerät und Ausbildung

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Einweihung des neuen Feuerwehrgeätehauses in Hohnstorf/Elbe

Seit 4 Jahren fanden im Gerätehaus der Feuerwehr aus Hohnstorf / Elbe nur noch die Fahrzeuge einen Unterschlupf. Zu stark hatte die Heimstätte der Feuerwehrkameraden unter den Elbehochwassern gelitten.

Ihre Einsatzkleidung mussten die Einsatzkräfte mit nach Hause nehmen, notwendige Fortbildungsmaßnahmen wurden in 2 eigens aufgestellten Containern absolviert. Diese Missstände haben seit vorgestern ein Ende.

Am Freitag wurde den Brandbekämpfern ihr neues Einsatzzentrum übergeben. Passenderweise heißt die Straße, in der es liegt, ‘Zum roten Hahn’.

Hier finden nun wieder Kleidung, Geräte und Fuhrpark ihren Platz. In einem separierbaren Raum können die Kameraden Aus- und Weitergebildet werden. Eine Küche, 4 Stellplätze für die Fahrzeuge, Umkleideräume und Duschen für Männer und Frauen finden in dem neuen Gebäude Platz. Aber auch Lagerräume und ein Behindertengerechtes WC wurden integriert. Zudem hat der Ortsbrandmeister ein eigenes Büro in dem neuen Obdach.

Die Fahrzeughalle ist mit einer Abgasabsauganlage augestattet und die Tore lassen sich elektrisch öffnen.

Schlüsselübergabe Einweihung Feuerwehrgerätehaus Hohnstorf/Elbe
Schlüsselübergabe – links OBM Lanius ; rechts GBM Westphal

Der Bürgermeister der Samtgemeinde Scharnebeck, Laars Gerstenkorn übergab die Schlüssel für das bereits fertig bezogene neue Heim der Feuerwehrleute an Gemeindebrandmeister Arne Westphal. Dieser übergab sie nach einer Ansprache des Chefs der Scharnebecker Erschließungs- und Baugesellschaft, Adam, an den Ortsbrandmeister Matthias Lanius.

Dieser schilderte in seiner Ansprache die Schwierigkeiten, die beim Bau des neuen Gebäudes zu bewältigen waren. Dazu zählten u. a. Gespräche, die während des normalen Einsatzes und dem Ausbildungsdienst erfolgten. Er bedankte sich mit einem Blumenstrauß bei seiner Ehefrau für das aufgebrachte Verständnis.

Zu den Gästen der Einweihungsfeier gehörten neben Kameraden der Ortswehr, Partnerfeuerwehren und Feuerwehrführung auch politische Vertreter des Rates. Bürgermeister André Veit, der stellvertretende Kreisbrandmeister Thorsten Diensterhöft, Kameraden der Partnerfeuerwehr aus Polen und weitere Gäste hielten Ansprachen. Sie alle kamen aber nicht mit leeren Händen: Eine Kaffeemaschine, eine Kettensäge mit Schutzkleidung, Fahnenmast sowie eine Säbelsäge gehörten zu den mitgebrachten Geschenken.

Im Anschluss konnte das neue Feuerwehrgerätehaus in Augenschein genommen werden. Bei Musik und Gesprächen feierte man das neue Heim der Feuerwehr.

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