Paketdienst-Fahrzeuge im Visier der Behörden

Polizei und Zoll stellen reichlich Mängel an Fahrzeugen fest

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Verkehrskontrolle Paketdienste

Viele Kunden von Paketdiensten dürften heute entweder lange oder vergeblich auf ihr(e) Paket(e) gewartet haben.

Denn im Rahmen einer groß angelegten Aktion kontrollierten Polizei und Zoll aus Lüneburg im Laufe des Vormittags Fahrzeuge zahlreicher Paketdienste. Dabei ging es sowohl um die Ladungssicherung als auch um evtl. mangelhafte Papiere und um möglicherweise illegale Beschäftigung.

Sowohl am Parkplatz des Automobilzulieferers Yangfeng in der Goseburgstraße als auch in der Boecklerstraße zogen die Beamten zahlreiche Fahrzeuge diverser Paketdienste zur Überprüfung und Kontrolle aus dem Verkehr.

Im Laufe der Verkehrskontrolle mussten die Beamten zahlreiche Mängel sowohl an den Fahrzeugen wie auch in den Papieren der Fahrer feststellen.

Unter anderem wurden mit Hilfe eines polizeilichen Dokumentenprüfers bei drei ausländischen Fahrern gefälschte Führerscheine und ID-Cards sichergestellt.

Des Weiteren mussten Verstöße nach dem Fahrpersonalrecht verzeichnet werden. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Überschreitungen der Lenk- und Ruhezeiten.

Aber auch an den Fahrzeugen gab es zahlreiche Mängel zu beklagen.

Nach Informationen der Redaktion wurde ein 7,5 t Lkw direkt an Ort und Stelle stillgelegt, in dem die Kennzeichen des Fahrzeugs einbehalten wurden.

Weitere zahlreiche Fahrzeuge eines großen Paketdienstes aus Lüneburg mussten unter Geleitschutz der Beamten zurück ins Depot fahren, um dort überzähliges Gewicht abzuladen.

Die Polizei hat angekündigt, Kontrollen dieser Art regelmäßig zu wiederholen.

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