Technischer Defekt soll Großbrand ausgelöst haben

Wiederaufbau steht in Frage

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Großbrand in Echem

Die Ursache für das Feuer, dem in der letzten Woche die Grundschule sowie die Sporthalle in Echem zum Opfer fielen, soll ein technischer Defekt sein.

Laut NDR deuten erste Erkenntnisse der Polizei darauf hin, das die Ursache für den Großbrand nicht auf Brandstiftung zurückzuführen ist.

Ermittler der Polizei sind seit dem Brand unter anderem mit einem Spürhund in den Ruinen der beiden Gebäude der Ursache auf der Spur.

Bei dem Feuer war ein Schaden von 3 Millionen Euro verursacht worden.

Wie schon gleich nach dem Brand von den kommunalen Vertretern angedacht, werden die 60 Grundschüler, die bisher die Grundschule besucht haben, nach den Osterferien in Hohnstorf unterrichtet. Räumlichkeiten sind dafür vorhanden, es wird daher nicht in Containern unterrichtet werden müssen.

Schule und Sporthalle wichtig für Dorfleben

Am Donnerstag werden die Eltern der betroffenen Kinder von den zuständigen Stellen bei einer Infoveranstaltung über den Stand der Dinge unterrichtet.

Seit dem Brand erhält der Ort dicht am Rand des Landkreises viel Hilfsbereitschaft.

So soll unter anderem ein Benefizkonzert stattfinden und es werden Spenden von Sport- und Turngeräte gesammelt.

Bürgermeister Schmitter hofft darauf und setzt sich dafür ein, das beide Gebäude wieder aufgebaut werden, da sie den Mittelpunkt des Dorlebens darstellten und daher für die Dorfgemeinschaft von enormer Bedeutung sind. Allem voran die Sporthalle, wo neben dem örtlichen Sportverein auch alle anderen Organisationen ihre Veranstaltungen durchführten.

Ob aber die Grundschule wieder aufgebaut wird, steht noch in Frage. Denn schon seit mehreren Monaten und Jahren wird darüber diskutiert, die bislang in Echem unterrichteten Kinder gänzlich in Hohnstorf zu beschulen.

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