Arbeitskreis Schule und Wirtschaft Gast der Sparkasse

Pädagogen und Berufsberater informieren sich bei Verantwortlichen der Wirtschaft

0
534
Lüneburger Arbeitskreis Schule/Wirtschaft

In wenigen Wochen endet das Schuljahr 2017 / 2018. Und noch immer sind viele Schüler auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Während der eine schon weiß, was er werden möchte, irren andere noch immer durch das Labyrinth der unzähligen Berufe auf der Suche nach der richtigen Ausbildung.

Letztere müssen von ihren Lehrer und den Berufsberatern unterstützt werden.

Um diese Anforderung erfüllen zu können, müssen sich Lehrer und Berufsberater einen guten Überblick über die Ausbildungsberufe und die Berufsmöglichkeiten in der Region machen. Dafür arbeiten sie mit dem Arbeitgeberverband (AV) Lüneburg-Nordostniedersachsen zusammen.

Unter Federführung von Uwe Wegener, Schulleiter der Oberschule am Wasserturm und mit Unterstützung des AV werden Lehrer sowohl aus den allgemein- wie auch den berufsbildenden Schulen als auch die Berufsberater der Agentur für Arbeit regelmäßig in die Unternehmen der Region eingeladen.

Pädagogen auf Fortbildung bei der Wirtschaft

Bei diesen Zusammenkünften mit den Verantwortlichen der Wirtschaft werden Kooperationen geschlossen und man erhält Informationen rund um die Ausbildung.

Unter dem Motto ‘Werteorientierte Führung’ fand nun ein Treffen in den Geschäftsräumen der Lüneburger Sparkasse statt.

Personalentwicklerin Ines Schimmel erklärte, welche unterschiedlichen Typen in einem Team gebraucht werden und wie unterschiedliche Talente sinnvoll eingesetzt werden können.

Als aktuelles Beispiel sprach der Auszubildende Jannik Lörzing, Absolvent des Gymnasiums Oedeme darüber, das er sich gefreut hätte, wenn seine Lehrer ihm die jetzt praktizierte Ausbildung empfohlen hätten.

Persönlichkeit wichtiger wie der Schulabschluss

Denn er sei schon immer kommunikativ gewesen und hätte gut Referate halten können.

Die Frage, welche Voraussetzungen Bewerber bräuchten, beantwortete Steffen Müller, Pressesprecher der Sparkasse, mit den Worten, das der Schulabschluss nicht das wichtigste Auswahlkriterium sei. Stattdessen, so Müller, suche man Persönlichkeiten.

Wichtig sei, das man Menschen möge. Die Kunden hätten, wie der Vorstandsvorsitzende Thomas Piehl ausführte, zurecht hohe Erwartungen an die Mitarbeiter des Unternehmens, denen man gerecht werden müsse.

Er stellte den Pädagogen auch das Konzept ‘Sparkasse Lüneburg 2025’ vor, in dem es um den Wandel von der Institution zum Kundenprofi ginge. In der Digtialisierung wie auch bei den Investitionen in Kompetenzaufbau sieht sich das Geldinstitut auf einem guten Weg.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here