Elektroversorgung THW

22 Einsatzkräfte der Lüneburger Ortsgruppe des THW aus dem Fachbereich Elektroversorgung halfen vom 31. März bis zum 5. April mit, den Wesertunnel nördlich von Bremen mit Strom zu versorgen.

Weil am letzten Freitag in dem Bauwerk im Verlauf der B437 südlich von Bremerhaven Schäden an der Mittelspannungsleitung festgestellt wurden musste der Strom im Tunnel abgestellt werden.

Ohne den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer, hätte das Bauwerk ansonsten gesperrt werden müssen. Denn ohne funktionierende Beleuchtung und Belüftung darf ein Tunnel nicht für den Verkehr freigegeben sein.

Mit zwei jeweils 175 Kilovoltampere (kVA) bzw. 200 kVA leistenden Netzersatzanlagen wurde während der gesamten Dauer der provisorischen Reparaturen über 720 kVA ins Tunneleigene Stromnetz eingespeist.

Nachdem am Freitagabend ein erster Reparaturversuch scheiterte, gelang es den Baufachleuten Dienstag kurz vor Mitternacht, die Anlage provisorisch wieder in Betrieb zu setzen. Die endgültige Reparatur soll bei der nächsten regulären Wartung durchgeführt werden.

Dank der Hilfe der 4 THW-Züge aus Hude-Bookholzberg, Norden, Sarstedt und Lüneburg musste der Tunnel nur zum Betanken der Notstromaggregate jeweils kurzzeitig gesperrt werden.

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