Weiterer Anstieg der Arbeitslosigkeit

Aber auch die Nachfrage nach Arbeitskräften steigt.

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16.554 Frauen und Männer waren im Februar im Bezirk der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen im vergangenen Monat ohne Job.

Damit ist die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen um 126 oder 0,8 % gestiegen. Die Arbeitslosenquote lag damit bei 5,6 % und stieg damit im Vergleich zum Januar um 0,1%. Verglichen mit dem Vorjahresmonat macht dies ein Minus von 2,2 % oder 369 Menschen aus.

Die steigende Nachfrage nach Arbeitskräften zeige das Ende der Winter-Saison an, so der Chef der hiesigen Agentur für Arbeit, Bernd Passier. Wetter- und Konjunkturabhängige Branchen wie das Baugewerbe oder das Sozial- und Gesundheitswesen meldeten verstärkt freie Stellen.

Im Februar herrschte eine hohe Dynamik auf dem Arbeitsmarkt der Region.

4.238 Personen wurden Arbeitslos, 0,5 % bzw. 21 Personen weniger als im Vormonat. Allerdings konnten auch 4.111 Personen wieder in den Arbeitsmarkt zurückkehren. Das entspricht einem Zuwachs von 30,6 Prozent bzw. 964 Menschen.

Landkreis Uelzen kann leichten Rückgang verzeichnen

Aus den 4 zum Agenturbezirk gehörenden Landkreisen konnte einzig Uelzen einen Rückgang der Arbeitslos gemeldeten Personen verzeichnen. Weil hier die Zahl der Personen, die in den Arbeitsmarkt zurückkehrten, größer war als jene der Neu als Arbeitslos gemeldeten Menschen, sank die Zahl der gemeldeten Personen um 1,7 %.

Alle anderen Landkreise meldeten einen leichten Anstieg der Zahlen:

  • Harburg + 1,5%
  • Lüchow-Dannenberg + 1,2%
  • Lüneburg + 1,2%

Stellt man die aktuellen Zahlen denen des Vorjahres gegenüber, so ergibt sich folgendes Bild:

  • Harburg – 2,3%
  • Lüchow-Dannenberg – 2,8%
  • Lüneburg + 0,1%
  • Uelzen – 5,8%

Im Zusammenhang mit der Zahl der Arbeitslos gemeldeten Flüchtlinge stellt sich die Situation wie folgt da:

Im Landkreis Harburg gab es im Februar 329 arbeitslos gemeldete Flüchtlinge, im Landkreis Lüchow-Dannenberg 63, im LK Lüneburg 558 und im Landkreis Uelzen 95.

Aufgeteilt nach SGB III (Arbeitslosengeld) und SGB II (Hartz IV) ergibt sich ein entgegengesetztes Bild.

Während die Zahl der Hartz IV-Bezieher im Februar um 22 Personen (-0,2 %) auf 9.653 Menschen sank, stieg die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld I um 2,2 % bzw. 148 Personen auf 6901 Menschen. Das bedeutet gleichzeitig eine Steigerung von 698 Personen oder 11,3 % im Vergleich zum Februar 2016.

Bei den Beziehern von Hartz IV sank die Zahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1.067 Arbeitslos gemeldete Personen. Das entspricht einem Wert von 10%.

Positiv gestaltete sich die Zahl der gemeldeten Freien Stellen.

4.541 Stellenangebote sind den Arbeitsagenturen und Jobcentern gemeldet worden. Das entspricht einem Zuwachs von 248 offenen Stellen (+5,8 %) im Vergleich zum Vormonat. Gegenüber dem Februar 2016 stieg diese Zahl damit sogar um 464 freien Arbeitsplätzen und somit um 11,4%

Zeitarbeitsfimen melden die meisten freien Stellen

Der Stellenmarkt konnte im letzten Monat einen Zuwachs von 1.299 Stellenangeboten verzeichnen.

Spitzenreiter waren hier die Zeitarbeitsfirmen mit 294 gemeldeten Stellen. Der Handel und die Kfz-Werkstätten meldeten 232 zu besetzende Arbeitsplätze.

Desweiteren meldeten:

  • Gesundheits- und Sozialwesen 175
  • Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung 87

sowie das Baugewerbe 72 freie Stellen.

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