SVG Gellersen spielt Playoffs in Hamburg-Neugraben

Gellersenhalle für Play-Offs zu klein

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Volleyball

Am Wochenende fing sich die SVG Gellersen beim Tabellenführer VfB Friedrichshafen die erste 0:3 Niederlage ihrer Bundesliga-Geschichte.

Nach nur 78 Minuten war das Spiel mit 23:25, 23:25, 16:25 verloren.

Dabei vergaben die Gellerser in Satz zwei eine durchgehend komfortable Führung – bis kurz vor Schluss führte man noch mit 22:18 – aus den Händen.

Mit der Niederlage steht fest, das die SVG damit im Viertelfinale der Play-Offs auf die Powervolleys aus Düren treffen werden. Das geschieht jedoch weder in Reppenstedt noch in Lüneburg, wo man diese im letzten Jahr noch mit einer Ausnahmegenehmigung der Liga bestreiten durfte. Diese ist nun ausgelaufen.

Liga gibt keine Extrawurst mehr für Play-Offs

Denn die jetzige Heimstätte der Lüneburger Volleyballer entspricht mit nur 8 Metern Deckenhöhe und einem Fassungsvermögen von nur 800 Zuschauern nicht den Vorgaben der Liga. Diese schreiben eine Deckenhöhe von mindestens 9 Metern vor und ein Platzangebot für mindestens 1000 Zuschauer.

Und weil auch die geplante neue Heimat der Volleyballer an der Lüner Rennbahn in Lüneburg noch nicht Ansatzweise im Bau ist, werden die Sportler nun nach Hamburg-Neugraben umziehen müssen.

Sie können dort die Halle der Hamburger Volleyballerinnen nutzen.

Der Lüneburger Kreistag entscheidet erst am 6. März über über die nächsten Schritte. Zur Debatte steht hier vor allem der Kauf des 1,5 ha großen Geländes für 1 Mio. Euro vom bisherigen Investor. So das sich der Trainer der SVG von einem Start in der neuen Halle noch in diesem Jahr verabschiedet hat, und hofft, zur übernächsten Saison in dem neuen Gebäude spielen zu können.

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