Eigentlich sollte für die Kommunalwahl am Sonntag mittlerweile das benötigte Personal bereitstehen, um den Urnengang korrekt abwickeln zu können. Doch in Lüneburg bekommt Wahlorganisator Philipp Hesebeck Personalsorgen.

Denn bei ihm melden sich in den letzten Tagen vor der Wahl so viele Wahlhelfer und Wahlvorstände ab, wie nie zuvor in der Vergangenheit. Von persönlichen Schicksalsschlägen bis hin zu Krankheitsbedingten Fehlmeldungen ist alles dabei.

Normalerweise werden Abmeldungen der Vorstände und Helfer durch die gebildete Reserve abgedeckt. Doch auch das Personal aus der ‚zweiten‘ Reihe ist bereits in den 63 Wahllokalen fest verplant.

Persönliche Gründe sorgen für Absagen

Daher ruft das Team um die Wahlorganisatoren erfahrenes Personal, welches schon Helfer- und Vorstandsdienste bei Wahlen durchgeführt hat, auf, sich für diesen Sonntag kurzfristig zur Verfügung zu stellen.

Die Stadt bittet auch Interessierte aus dem Landkreis, sich unter der Rufnummer 0 41 31 / 309 32 12 zu melden um die Personalnot zu lindern.

Für eine Aufwandsentschädigung von 25 € sitzen die Wahlhelfer in zwei Schichten, beginnend um 7:30, im Wahllokal, um die Stimmabgabe korrekt über die Bühne gehen zu lassen. Nach Schließung der Wahllokale um 18 h wird sich dann noch einmal zum gemeinsamen Auszählen der Stimmen getroffen.

Wahlvorstände erhalten 5 € mehr für ihren ehrenamtlichen Einsatz.