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Fledermaus-Tollwut in Adendorf

2017-04-01T17:33:25+02:0012. August 2016|Kategorien: Adendorf|Tags: , , |0 Kommentare

In Niedersachsen scheint momentan die Tollwut unter Fledermäusen ausgebrochen zu sein.

Vor einigen Tagen wurde ein infiziertes Tier im Landkreis Osnabrück entdeckt. Nun scheint es einen zweiten Fall in Adendorf zu geben.

Obwohl Fledermäuse bekanntlich nachtaktiv sind, fallen infizierte Tiere damit auf, das sie am hellichten Tag in der Nähe von Häusern gefunden werden, so der Landkreis.

Wie Amtsveterinärin Julia Pfiffer erklärt, attackieren sie nahegelegene Gegenstände, leiden unter Orientierungslosigkeit, Schluckbeschwerden oder Lähmungserscheinungen. Daher können sie auch nicht fliegen.

Bei Kontakt mit Fledermaus sofort impfen lassen

Wird ein solches Tier gesichtet, so warnt die Tierärztin vor dem Kontakt mit dem Tier. Auch seine Haustiere sollte man nicht mit einem gefundenen Tier in Kontakt treten lassen – selbst wenn sie gegen Tollwut geimpft sind.

Ist man mit einer Tollwutkranken Fledermaus in Berührung gekommen, so sollte man sich umgehend impfen lassen, um einen Schutz vor dem Ausbruch der lebensbedrohlichen Krankheit aufzubauen, so Monika Wunderlich, Leiterin des Gesundheitsamtes.

Ausgeschlossen ist eine Übertragung der Tollwut nicht, kommt aber selten vor.

Wer eine Fledermaus am Boden sichtet, ruft den Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung beim Landkreis Lüneburg unter der Rufnummer 0 41 31 / 26 14 13 an.

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