A 39 im vordringlichen Bedarf des Verkehrswegeplanes

Autobahn könnte ab 2018 gebaut werden

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Autobahnschild A39

Heute hat das Bundesverkehrsminsterium in Berlin den Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans (BVWP) vorgestellt, und darin enthalten ist auch die hier in der Region umstrittenen A 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg.

Seit Jahren streiten sich die Befürworter und Gegner der geplanten Schnellstraße um den Sinn der Asphaltpiste. Die Kritiker stoßen sich vor allem am geringen Kosten-Nutzen-Verhältnis von knapp etwas über 1,0.

Im Entwurf des Verkehrswegeplans ist allerdings von einem NKV von 2,1 die Rede.

Das Kosten-Nutzen-Verhältnis besagt, wie sich die geschätzten Baukosten gegenüber dem Nutzen für die Gesamtwirtschaft ins Verhältnis setzen.

Wirbel hatte es in Lüneburg zuletzt gegeben, weil man im Bereich Lüne-Moorfeld der heutigen Ostumgehung im Zuge des möglichen Baus der Autobahn 39 mit einem 6-spurigen Ausbau der Fahrbahn liebäugelt, um dem erwarteten Verkehrsaufkommen gerecht zu werden.

Es dürfte zu erwarten sein, das die Kritiker der Autobahn, die einen Ausbau der jetzigen Bundesstraße 4 von Lüneburg über Uelzen nach Gifhorn zur 2+1-Variante favorisieren, gegen das geplante Vorhaben klagen werden, und der von der Uelzener Bundestagsabgeordneten Kirsten Lühmann angepeilte erste Spatenstich im Jahr 2018 sich nicht halten lassen dürfte.

Am Geld zumindest, das stellt die Politikerin klar, dürfte der Bau nicht scheitern. Denn von den Kosten für die im BVWP Bauvorhaben aufgeführten Bauvorhaben von jährlich 17 Milliarden Euro stünden 15 Mrd. bereits im Bundeshaushalt bereit.

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