Arbeitslosenzahl im Gesamten sinkt

Aber Zahl der Arbeitslosen Jugendlichen steigt

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Arbeitsmarkt-Schriftzug

16.923 Männer und Frauen waren im Februar 2016 ohne sozialversicherungspflichtigen Job im Bezirk der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen gemeldet.

Damit sank die Zahl der Arbeitslos gemeldeten Personen leicht um 14 bzw. 0,1 % auf 5,7 %. Im Februar 2015 waren 641 Personen (3,6 %) mehr ohne Arbeit.

Die Zahlen spiegeln dabei nicht die Bewegung wider, die auf dem Arbeitsmarkt derzeit zu beobachten ist.

Die sogenannten Bewegungszahlen, das heißt die Zahlen der Zu- und Abgänge auf dem Arbeitsmarkt sehen wie folgt aus:

4.075 Personen meldeten sich neu oder wieder bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern arbeitslos. Dies entspricht einem Minus von 600 oder 12,8 % gegenüber dem Januar, jedoch 301 Personen bzw. 8 % mehr als im Februar 2015.

Trotz schwachem Minus viel Bewegung auf dem Arbeitsmarkt

Zwei Personen weniger, d. h. 4.073 Menschen verließen die Arbeitslosigkeit . Damit waren 921 Personen mehr als im Januar (+29,2%) und 224 Abgänge mehr als im Februar 2015 (5,8%) zu verzeichnen. Von diesen 4.073 konnten 1.350 Personen eine Beschäftigung aufnehmen. Dies entspricht einer Steigerung von 111 im Vergleich zum Vorjahresmonat (+ 9%).

Nicht so erfreulich sieht die Bilanz für Personen unter 25 Jahren aus.

Hier stieg die Zahl der ohne Beschäftigung gemeldeten Personen um 199 bzw. 7,8% auf 1.646 Jugendliche an. Das bedeutet gleichzeitig lediglich ein Minus von 4 Personen zum Vorjahresmonat.

Diese Zahlen haben auch damit zu tun, das Ende Januar das Ende von halbjährlichen Berufsausbildungen erfolgte.

Innerhalb des Agenturbezirks gab es folgende Entwicklungen zu beobachten:

Während im Landkreis Harburg die Zahl der Arbeitslosen um 0,8 % stieg, sank sie im Rest der Regionen, für die die Agentur für Arbeit Lüneburg – Uelzen zuständig ist.

Unterschiedliche Entwicklung bei ALG I und II

So im Landkreis Lüneburg um ebenfalls 0,8%, im Landkreis Lüchow-Dannenberg um 0,5% und im Kreis Uelzen um 0,2%.

Im Vergleich zu den Vorjahreswerten bedeutet dies in allen 4 Landkreisen ein Minus:

  • Lüchow-Dannenberg: 10,6%
  • Uelzen: 3,9%
  • Lüneburg: 2,4%
  • Harburg: 2,2%

Unterschiedlich ist auch die Entwicklung bezüglich der Unterscheidung zwischen ALG I und ALG II / Hartz IV.

Während die Arbeitslosenversicherung einen Rückgang von 86 Personen = 1,2% auf 6.203 Menschen verzeichnen konnte, mussten die Jobcenter ein Plus von 72 Menschen (0,7%) zur Kenntnis nehmen.

Im Februar 2015 lagen diese Zahlen bei ALG I um 402 Personen höher, bei ALG II / Hartz IV um 239 Menschen oder 2,2 %

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