Brückenabriss und -neubau startet

Umleitungen werden für Staus sorgen

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Schild Brücke gesperrt

In den nächsten Monaten heißt es für alle Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer zum Teil nicht geringe Umwege in Kauf nehmen zu müssen. Denn mit dem gestrigen Samstag ist der Hauptverkehrsweg durch bzw. um das Stadtzentrum herum für mindestens neun Monate durchschnitten.

Wegen Korrosionsschäden muss die Wandrahmbrücke im Verlauf der Willy-Brandt-Straße, die das Herz-Stück des Stadtrings darstellt, abgerissen und neu aufgebaut werden.

Zwar heißt es auch für Fußgänger und Radfahrer Umwege zu nutzen, doch richtig stark betroffen ist natürlich der Fahrzeugverkehr. Er muss sich neue Wege suchen, um aus südlicher Richtung wie dem Roten Feld, Rettmer, Häcklingen, dem Schäferfeld und dem Bockelsberg in Richtung Norden und umgekehrt zu gelangen.

Vor allem im morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr dürfte die Sperrung in den ersten Tagen für nicht gerade geringe Verkehrsbehinderungen sorgen.

Die Stadt Lüneburg empfiehlt vor allem all jenen, deren Ziel nicht die nähere Umgebung der Innenstadt ist, die Sperrung weiträumig – am besten über die Ostumgehung – zu umfahren.

Abkürzung über den Sand nicht zu empfehlen

Für die Innenstadtnahen Fahrziele nennt man folgende Umleitung:

Von der Willy-Brandt-Straße / Stresemannstraße über die Friedrich-Ebert-Brücke, die Konrad-Adenauer- und Theodor-Heuß-Straße auf die Dahlenburger Land- und Altenbrückertorstraße, um dort mit der Schießgrabenstraße wieder auf den Stadtring zurückzukehren.

In der Gegenrichtung gilt entsprechend die umgekehrte Route.

Nicht zu empfehlen ist es mit Sicherheit, die Sperrung über den Stadtkern ‘Am Sande’ umfahren zu wollen, um somit Zeit zu sparen. Denn es ist durchaus davon auszugehen, das Stadt und Polizei hier verstärkt Kontrollen durchführen werden und den nicht berechtigten Verkehr zur Kasse bitten wird.

Viele werden sicher auch die westliche Altstadt (Am weißen Turm, Sültenweg – Schnellenberger Weg – Vor dem neuen Tore – Graalwall – Hindenburgstraße) als Umleitung wählen. Doch da diese noch weniger Aufnahmefähig ist als die östliche Route, dürfte es hier dann zu noch mehr Zeitverzögerungen kommen als das auf der offiziellen Strecke der Fall sein dürfte

Wenn alles gut geht – und man im Rathaus vernünftig geplant hat – soll die neue Brücke, die im übrigen die gleichen Ausmaße aufweisen soll wie ihre Vorgängerin, im November eröffnet werden.

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