Sparkassen-Räuber von Amelinghausen vor Gericht

Über 400tausend Euro bei Überfall erbeutet

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Für die Angestellten der Sparkassen-Filiale in Amelinghausen muss der Morgen des 22. Januar 2013 der Alptraum gewesen sein.

Denn sie waren nicht die ersten, die in der Bank eintrafen.

Vermutlich vier Personen hatten sich über ein aufgebrochenes Kellerfenster Zugang zu den Räumlichkeiten der Bank verschafft und dort auf die Ankunft der Mitarbeiter gewartet.

Nachdem sie drei der eintreffenden Angestellten im Aufenthaltsraum gefesselt und jeweils den Mund mit Klebeband zugeklebt hatten, öffnete ihnen die vierte Angestellte, welche die Zahlenkombination des Tresors kannte, diesen aus Angst um das Wohlergehen ihrer Kollegen und von sich selbst.

Fast eine halbe Million Euro Beute

Als Einschüchterung hatten die Täter einen Gegenstand auf den Tisch des Aufenthaltsraumes gelegt, der nach einer funktionstüchtigen Waffe aussah.

Die Räuber entwendeten aus dem Tresor Bargeld in Höhe von über 430 tausend Euro.

Doch sie müssen sich nicht nur für den Überfall auf die Amelinhausener Bank verantworten. Sie sollen ein halbes Jahr nach dem Raub in der Heideblütenmetropole auch in eine Sparkassen-Filiale in Bohmte/Hunteburg (Kreis Osnabrück) eingestiegen sein. Hier zogen Sie jedoch ohne Beute wieder ab.

Aufgrund von DNA-Spuren konnte im September 2013 ein 54jähriger festgenommen und in Untersuchungshaft gebracht werden. Zur Zeit verbüßt er wegen eines anderen Deliktes eine Haftstrafe.

Ein zweiter Komplize wurde Ende Juli letzten Jahres festgenommen und sitzt seit dem in U-Haft.

In zwölf Verhandlungstagen will das Gericht drei Sachverständige und 13 Zeugen vernehmen.

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