Großfeuer vernichtet Fachwerkscheune in St. Dionys

Sachschaden von 150.000 entstanden.

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Fachwerkscheune in St. Dionys in Vollbrand

Einen Sachschaden von ca. 150.000 € verursachte am gestrigen Abend der Großbrand einer Fachwerkscheune in St. Dionys. In der ca. 300 m² großen Scheune waren Utensilien des St. Dionyser Golfclubs sowie der Feuerwehr gelagert.

Gegen kurz vor halb 10 alarmierte die Leitzentrale in Lüneburg die Feuerwehren aus St. Dionys, Barum, Horburg, Handorf, Wittorf und Bardowick nachdem zahlreiche Anrufer das Feuer gemeldet hatten. Zudem wurde von Gemeindebrandmeister Sascha Melcher eine Drehleiter von der Lüneburger Feuerwehr nachalarmiert.

Dachstuhl mit Kettensäge zerlegt

Mit deren Hilfe wurde der einsturzgefährdete Dachstuhl per Kettensäge in seine Einzelteile zerlegt.

Um ein übergreifen auf benachbarte Gebäude zu vermeiden, wurde bis zum Eintreffen aller alarmierten Wehren eine Riegelstellung mit mehreren Strahlrohren aufgebaut.

Zur Brandbekämpfung wurden insgesamt 10 C-Rohre, 3 B Rohre und 1 Schaumrohr eingesetzt, außerdem kamen 12 Kameraden mit Atemschutz zum Einsatz. Zudem musste mit weiteren Schläuchen eine Wasserversorgung quer durch den Ort aufgebaut werden.

Mineralwasser und Rettungswagen für die Einsatzkräfte

Aufgrund der ungewöhnlichen Wetterbedingungen wurde neben zahlreichen Kisten mit Mineralwasser auch ein Rettungswagen zur Eigensicherung an die Einsatzstelle beordert.

45 Minuten nach Mitternacht konnten bis auf die Wehr aus St. Dionys alle anderen Kameraden abrücken. Die Ortswehr löschte letzte Glutnester und sorgte bis 8 h morgens für die Brandwache.

Die durch den Ort führende Kreisstraße 45 war wegen des Einsatzes für mehrere Stunden gesperrt.

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