Statt in den (bestreikten) Kindergarten ging es für zwei Gruppen aus Adendorf und Brietlingen-Moorburg vor Pfingsten zur Ortsgruppe des Technischen Hilfswerks in Lüneburg.

Eltern der Gruppe aus dem Adendorfer Adolph-Holm-Kindergarten hatten die Besichtigung organisiert, da sich ein Kind aus der Gruppe den Besuch zum Geburtstag gewünscht hatte.

Zur Feier des Tages durften die Kinder mit Blaulicht über das Gelände der Lüneburger Ortsgruppe des THW fahren. Zudem fuhren sie Fahrstuhl auf der Ladebordword des Lkw und maßen mit den Ehrenamtlichen Helfern des THW ihre Kräfte beim Tauziehen. Auch Rally fahren mit Bobbycars in der Farbe der Hilfsorganisation war angesagt.

Fahrstuhl fahren auf Ladebordwand und Badewannengroße Kochtöpfe

Anschließend lernten die Kinder noch Badewannen große Töpfe kennen, die zur Küche des THW gehören – die sog. Gulaschkanonen. Fasziniert waren die Kleinen auch von Stromkabeln, die so dick wie die Beine der Kinder sind. So etwas hatten die wenigsten vorher schon mal gesehen. Auch eine Werkstatt in Form eines Lkw war den Lütten bis dahin sicher eher selten untergekommen.

Kinder bestaunen Gulaschkanone

Kinder des Adolph-Holm-Kindergartens aus Adendorf bestaunen die Gulaschkanone des THW

Die Kleinen hatten eine ganze Menge zu erzählen, als sie von den Müttern gegen 13 h abgeholt wurden.

In der gleichen Altersgruppe wie die Kinder aus Adendorf war der nächste Besuch zwei Tage später.

Im Rahmen ihrer Blaulicht-Wochen besuchte der Maxiclub der Kindertagesstätte Brietlingen Moorburg neben dem THW noch die Feuerwehr, dem Rettungsdienst und der Polizei.

Im Gegensatz zu der vorherigen Gruppe standen beim Maxiclub eher sachliche Dinge im Vordergrund.

Fragen zur Ausrüstung und Gruppenstärke

Die Kleinen waren gut vorbereitet und wussten z. B. das die ehrenamtlichen Helfer des THW in der ganzen Welt im Einsatz sind und jeder dieser Mitarbeiter wie bei der Freiwilligen Feuerwehr noch einen richtigen Beruf zum Geld verdienen ausübt.

Es wurden Fragen zur Schutzausrüstung oder der Größe der Lüneburger Ortsgruppe gestellt. Trotzdem blieb den Gästen noch Zeit, den THW auch noch praktisch zu erleben.

Das THW hat durch die beiden Besuche sicher ein paar Freunde mehr gefunden und vielleicht den einen oder anderen zukünftigen freiwilligen Helfer