Im Rahmen der Freundschaft zwischen dem Bereitschaftsszug der Freiwilligen Feuerwehr Lüneburg und der Freiwilligen Feuerwehr Prenzlauer Berg absolvierten beide Einheiten am Samstag in Lüneburg eine Übungseinheit auf dem Gelände der KVG an der Dahlenburger Landstraße.

Für dieses Vorhaben fragten die Lüneburger Kameraden bei der Ortsgruppe des THW um Hilfe an, um einen Unfall mit einem Gelenkbus zu simulieren.

Also galt es für die THW’ler, den 18 m langen und fast 20 t schweren Riesen elegant auf die Seite auf einen Pkw zu legen. Das erledigten die Profis vom Technischen Hilfswerk mittels 10-Tonnen-Schlingen und der Fahrzeugeigenen Seilwinde.

Vom THW umgelegter Gelenkbus

Der Gelenkbus wird vom THW Lüneburg umgelegt

Nachdem dies erledigt war, wurde ein weiterer Pkw in die verunfallte Front des ausrangierten Busses gerammt.

Mittels des (nach)gebauten Unfalls hatten die Kameraden der beiden Feuerwehren mehr als genug Möglichkeiten, an verschiedensten simulierten Verletzungen der am gestellten Unfall beteiligten Personen zu proben. Die ‚Verunfallten‘ wurden mit Theaterblut des DRK entsprechend den dargestellten Verletzungen geschminkt.

Nach 2,5 h Stunden endete die gemeinsame Übungseinheit von DRK, THW und den beiden Feuerwehren.

Die Kameraden des THW entknoteten den Metallschrott wieder, fegten die Reste von geborstenen Fahrzeugscheiben zusammen und nahmen die aus dem Bus ausgelaufenen Betriebsstoffe auf.

Nicht nur für die Kameraden der beiden Freiwilligen Feuerwehren ein erfolgreicher und realitätsnaher Übungseinsatz, sondern auch für die Helfer der THW-Ortsgruppe Lüneburg.


Kontaktdaten:

keine

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