Anwohner der Ostumgehung verlieren Kampf um Tempolimit

Weiter Tempo 100 im bewohnten Bereich erlaubt

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Schlechte Nachrichten für die Anwohner der Lüneburger Ostumgehung in den Stadtteilen Kloster- und Bülows Kamp, Stadtkoppel, Moorfeld und Ebensberg!

Das niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr hat ihre Forderung nach einer Reduzierung des gültigen Tempolimits von 100 km/h auf 80 km/h für Pkw und auf 60 km/h für Lkw abgewiesen.

Einem Bericht der Lüneburger Landeszeitung zu Folge sieht das Ministerium für eine Umsetzung dieser Forderung keine rechtlichen Möglichkeiten.

Mit dieser Entscheidung geht ein mehr als 2 Jahre währender Streit zwischen Anwohnern, Stadt und Landesregierung zu Ende.

Rechtliche Gründe sprechen gegen weiteres Tempolimit

Auf Druck der Anrainer der Schnellstraße wollte die Stadt durchsetzen, das Pkw im bewohnten Bereich der Ostumgehung nur noch 80 km/h fahren dürfen. Lkw sollten nur noch maximal 60 km/h schnell sein dürfen. Dieses Ansinnen wurde von der zuständigen Straßenbaubehörde abgelehnt. Schon damals argumentierte man in Hannover mit rechtlichen Schwierigkeiten, die der Umsetzung im Wege stehen würden.

Zudem war man der Ansicht, das die Lärmreduzierung nicht im erwarteten Umfang eintreten würde.

Ein Anwohner der Umgehung wollte diese Entscheidung nicht akzeptieren, und reichte eine Resulution im niedersächsischen Landtag ein. Abgeordnete die sich daraufhin einer Hörprobe unterzogen zeigten zwar Verständnis für die Forderungen der Anwohner, trotzdem blieb man in Hannover trotz Regierungswechsels bei seiner Ablehnenden Haltung.

Mit diesem Nein aus der Landeshauptstadt sind die rechtlichen Möglichkeiten der Stadt für eine Geschwindigkeitsreduzierung ausgeschöpft. Gleichzeitig bedeutet es für die Anwohner, das sie frühestens dann etwas mehr Ruhe bekommen, wenn die geplante Autobahn 39 aus der Planungsphase in die Realität umgesetzt wird – was noch ein paar Jahre dauern kann.

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