Erfreuliche Bilanz für Lüneburger Feuerwehr

Weniger Einsätze wie im Vorjahr

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Feuerwehrwagen

Erfreuliche Tendenz bei den Zahlen der Feuerwehren in der Stadt Lüneburg.

Wie für das Jahr 2013 konnte Stadtbrandmeister Torsten Diesterhöft auch für das Jahr 2014 einen Rückgang der Einsatzzahlen verkünden.

Mit 587 Einsätzen musste man 68 Mal weniger ausrücken als im Vorjahr. Auffällig in 2014 ist, das es keinen böswilligen Fehlalarm, keinen Großbrand sowie auch keine Einsätze aufgrund extremer Wetterlagen gab.

Tagesalarmstärke Dauerthema

Kopfzerbrechen macht den Verantwortlichen auch weiterhin die Tagesalarmstärke. Idealer Weise können am Tag 10 bis elf Kameraden sofort ausrücken. Die weiteren benötigten Einsatzkräfte werden über Funkmeldeempfänger alarmiert.

Doch die Situation spitzt sich immer weiter zu!

Will man, wie in 2014, auch weiterhin 140 Personen retten können, müssen die hiesigen Arbeitgeber ihre Feuerwehrleute weiterhin freistellen. Aus diesem Grund wurde die Alarm- und Ausrückeordnung angepasst.

Daher rücken ab sofort Kräfte mit den jeweiligen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugen aus der Hauptwache und der Wache Süd in Rettmer aus.

Verlass auf Nachbar-Feuerwehren

Der neugewählte Hauptbrandmeister und stellv. Stadtbrandmeister Volker Gätjens ging in seiner Rede auf die Statistik des vergangenen Jahres und auf besondere Einsätze ein.

Spitzenreiter bei den Fehlalarmen ist die Firma Cartoflex aus dem Industriegebiet Hafen. Gefolgt von dem Tiefkühlfisch-Produzenten Pickenpack und dem Wachshersteller Fuller. Dies zeigt, das es den Firmen unterschiedlich gut gelingt, Verbesserungen im Bezug auf die Reduzierung von unnötigen Alarmierungen der Wehren durchzuführen

Ein Dank ging auch an die Feuerwehren aus den angrenzenden Ortschaften. Auf diese sei stets Verlass, wenn die städtische Feuerwehr wieder einmal längerfristig gebunden ist. So zum Beispiel bei den diversen Bombenentschärfungen im Neubaugebiet Ilmenaugarten.

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