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Carportbrand und kleinere Einsätze

2017-04-02T17:37:42+02:001. Januar 2015|Kategorien: Blaulicht|Tags: , |0 Kommentare

Im Verhältnis zum Nachbarkreis Harburg hatten Polizei und Feuerwehr im Landkreis Lüneburg einen eher ruhigen Jahreswechsel zu verzeichnen. In Scharnebeck und Barendorf mussten die Feuerwehren zu Löscheinsätzen ausrücken

Unter Jugendlichen Leichtsinn kann man eventuell das Verhalten eines 17-jährigen einordnen, der in Barendorf kurz vor dem Jahreswechsel durch unsachgemäßes Verhalten einen Balkon und zwei Container in Brand setzte. Durch das Fenster seines Zimmers im ersten Obergeschoss versuchte er ein Feuerwerk zu zünden. Dieses schlug auf dem Balkon des gegenüberliegenden Wohnhauses ein.

Die Explosion verursachte einen Balkonbrand, der jedoch noch rechtzeitig von Passanten bemerkt wurde, die dann die Feuerwehr alarmierten. Das durch die rechtzeitige Alarmierung mögliche schnelle Eingreifen verhinderte einen Übergriff des Feuers auf den Dachstuhl des Wohnhauses

Feuerwerk an Zimmerfenster gezündet

Allerdings wurden auch zwei in der Nähe stehende Altpapiercontainer in Mitleidenschaft gezogen.

Schlimmer erwischte es eine Familie in Scharnebeck kurze Zeit später. Hier blieb zwar das Wohnhaus verschont, jedoch wurde das Carport samt darin geparktem Fahrzeug ein Raub der Flammen. Auch hier vermuten die Einsatzkräfte Silvesterfeuerwerk als Ursache des Brandes.

Während die Feuerwehren aus Barendorf, Vastorf und Wendisch Evern ihren Einsatz bereits zwanzig Minuten nach Mitternacht beenden konnten, konnten die Scharnebecker Kollegen erst gegen 2 h den Einsatzort an die Polizeibeamten übergeben und den Auftrag beenden.

Ansonsten zählt zumindest der Polizeibericht nur kleinere Einsätze auf.

Da man ihn vorher ignorierte, versuchte ein 31-jähriger im Bereich des Lüneburger Schäferfeldes mit dem schießen von Feuerwerkskörpern auf ein Lagerfeuer seinen Unmut darüber deutlich zu machen. Weil er auch noch unberechtigter Weise eine Schreckschusspistole zog, wurde diese ihm abgenommen. Zudem erwartet ihn jetzt ein Strafverfahren wegen des Besitzes der Waffe.

Feuerwerkskörper, ein Lagerfeuer und gesprengte Zigarettenautomaten

Zum wiederholten Male wurden im Bereich Kaltenmoor Zigarettenautomaten mit Hilfe von Feuerwerkskörpern gesprengt.

Und auch die üblichen Körperverletzungen dürfen in einem Polizeibericht zum Jahreswechsel natürlich nicht fehlen.

Ein 68-jähriger Mann wurde durch Schubsen gegen ein Geländer am Rücken verletzt, ein 42 Jahre alter Mann schlug einem Endvierziger mit der Faust ins Gesicht, woraufhin das Opfer dem Täter den Tod androhte. Nicht zuletzt wollte ein Mann Anfang 50 einem 16 Jahre alten Jugendlichen seinen Unmut kundtun, das dieser sein Feuerwerk nicht sachgemäß abbrannte. Der Jugendliche stürzte, woraufhin der Aggressor ihm gezielt auf den Ellenbogen trat und ihm den Arm brach.

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